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Vernetzt wachsen mit BLOGST18

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BLOGST18 dieses Jahr unter dem Hashtag #vernetztwachsen

Man sollte meinen, dass mich meine vierte BLOGST Konferenz nicht mehr aus den Latschen werfen könnte, doch weit gefehlt. Und es lag sicherlich nicht daran, dass es das erste Event seit vielen vielen Monaten war. Das erste Mal seit Monaten, dass ich so richtig aus dem Haus kam. Hört sich dramatisch an? Nun, für mich war es dramatisch. Im Frühjahr habe ich alte Nudel mir den Rücken so doof verdreht, dass ich nicht lange sitzen und stehen durfte. Nur zügig gehen und liegen.

Nicht gerade optimal, wenn man Blogbeiträge schreiben will; sich beim Fotografieren quasi schlangengleich verdrehen muss, um die perfekte Perspektive zu finden; oder lange in der Küche stehen muss, um eine kulinarische Idee umzusetzen.

Vernetzt wachsen mit BLOGST18

 

Mein Ziel dieses Jahr, die BLOGST18

Und deshalb habe ich mir nur ein einziges Ziel gesetzt: Ich wollte bis zur Blogst wieder so fit werden, dass ich ohne Schmerzen sitzen und natürlich… bei der Party ordentlich abtanzen kann.

Und… TADAAA!!! Ich habe es geschafft und dementsprechend war das ganze Wochenende für mich ein Highlight dieses Jahres. Guckst du!

 

Das Freitags Spektakel, das keines war

Bevor es aber so richtig los ging am Samstag, habe ich mich mit sechs Mädels am Vorabend zum Essen im Neni’s eingefunden. Schnell haben wir uns für das Menü Neni’s Best entschieden, denn die Karte versprach ein Spektakel im Balagan Stil. Dies bedeutet, dass unzählige Teller mit den verschiedensten bunten Leckereien auf dem Tisch verteilt werden und jeder sich einfach von allem bedienen kann.

Normalerweise. Doch wir bekamen die Vorspeise, Hauptspeise und das Dessert jeweils separat auf zwei oder drei Etageren á drei kleinen Tellern. Der Effekt eines spektakulären Balagan Stils war somit dahin. Das Essen war ohne Frage qualitativ hochwertig und wirklich sehr lecker, doch diese abgezählten Falafel, zu viele Cremes im Verhältnis zur Menge an Brot (oder etwas anderem, mit dem man die Cremes essen könnte), waren etwas ernüchternd.

Hinzu kam ein schlechter Service und eine sehr freche Kellnerin. Nichts desto trotz tat dies unserer Stimmung keinen Abbruch. Wir haben viel gelacht und das wirklich leckere Essen trotz des fehlenden Spektakels genossen. Inklusive einer erfolgreichen Recherche zur Identifizierung einer B- oder C-Prominenten, die in unserer Sichtweite saß.

Das Vor-Blogst Get-together besuchten wir danach nur kurz, schließlich wollten wir unsere Reserven nicht schon vor der Konferenz und vor allem nicht vor der After-Work-Party am Samstag verbraten.

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Die BLOGST18 Location in den Design Offices

 

Die Konferenz

Kaffee. Den Kaffee im Visier, trudelten wir am Samstag in den Design Offices ein und als ich die zwei professionellen Siebträgermaschinen erblickte, wuchs mein Durst ins endlose. Schließlich bin ich ohne mein Lebenselixier vom Hotel losgelaufen. Auf Hochglanz poliert zwinkerten mir die Maschinchen zu,  alles links liegen zu lassen und mich in die lange Schlange einzureihen . Ich war etwas enttäuscht, um nicht zu sagen eifersüchtig, dass die beiden anscheinend genau das gleiche Spiel mit den anderen Teilnehmern getrieben haben. Pfff. Dafür gab es aber Herzchen im Milchschaum von den zwei Barista, die Tchibo engagiert hatte… also alles wieder gut.

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Die Themen für die zwei Konferenztage waren bunt gewürfelt und wie immer für jeden etwas dabei:

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Meine persönlichen Highlights:

 

Jules von Herz und Blut

Ihre Energie und kreative Leidenschaft ging mir regelrecht unter die Haut. Nachdem ich sie persönlich erleben durfte, empfinde ich ihre Fotos jetzt noch intensiver und oft voller Magie. Das perfekte Storytelling bedarf kaum eines geschriebenen Wortes, wenn man den Blick für den perfekten Foto-Ausschnitt hat. Jules Fotos lassen auf den ersten Blick die Geschichte dahinter erkennen.

Bianca Grünert

Stark mit Worten ist ihr Thema. Bianca gibt Tipps und Workshops dazu, wie man sich in der Öffentlichkeit am besten präsentiert, wie man auf den Punkt kommt, wie man sich dem Angstgegner stellt und wie man souverän frei sprechen lernen kann. Bianca ist eine tolle Frau voller starker und positiver Energie, die bei mir mit ihrem Vortrag voll ins Schwarze getroffen hat. Und zu uns allen auch ein bisschen Mut transportiert hat, dass es nicht so schwer ist der Angst, die uns oft im Weg steht, „Verzieh dich“ zu sagen.

Die Juramama

Wie ihr „Künstlername“ schon sagt, ist Nina nicht nur Anwältin, sondern auch Mama. Und als wenn das nicht schon erfüllend genug sein dürfte, ist sie auch noch als Autorin, Kolumnistin und Speakerin tätig ist. Eine Powerfrau durch und durch, die mal ein anderes, ein trauriges juristisches Thema, mit Charme und einer Prise Humor angeschnitten hat: Was passiert nach dem Tod mit unseren digitalen Daten, Accounts und Webseiten? Wie können wir es vermeiden, dass unsere Nachkommen und Familien in dem digitalen Chaos, das wir eventuell hinterlassen, versinken? Wann und warum es wichtig ist, auch in dieser Richtung ein Testament zu verfassen. Danke dafür.

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Hier alle Speaker und Sponsoren mit Accounts auf einen Blick

 

Und sonst…

So sehr ich jedes Jahr neugierig und gierig auf neuen Input bin, noch mehr freue ich mich jedes Mal auf die tollen Menschen, die ich sonst nie zu Gesicht bekomme. Das Lachen, das Diskutieren, Abtanzen, zusammen leckeres Essen genießen, Quatsch mit Soße machen und albern sein, mit einigen Partnern sprechen und Kontakte tauschen. Neue Blogger kennenlernen, bekannte Blogger nicht wiedererkennen (Liebe Marlene, passiert mir bestimmt nicht wieder *lach*), und manchmal wird man auch so ehrlich und herzlich gedrückt, dass man meint, die Herzen tanzen gerade zusammen Walzer (liebe Elke, du bist die Meisterin im In-den-Arm-nehmen… ganz viel Liebe zurück <3 ).

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Fotosession mit Kathrin und gefühlt 100 anderen, die mir ihre hilfreichen Anweisungen zuriefen. Wie soll man denn da professionell als Model auftreten? *hihi*

 

Und wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal Tumulte. Sonntag Früh waren wir alle sehr irritiert sowie fasziniert von der Frage: Wer zum Kuckuck die Dreistigkeit besitzen könnte, die Hygieneartikel vom Klo samt Behälter von Rice sowie einige Rice-Teelöffel (die waren nicht auf dem Klo, sondern bei den Joghurts), zu klauen. Die Produkte sind ja super beliebt, aber kein Grund frech zu werden. Da sieht man mal, dass das Blogst-Leben auch nicht immer ein Ponyhof ist. Doch auch dieser Vorfall hat zu lustigen Momenten geführt, in denen wir uns spaßeshalber gegenseitig verdächtigten.

Und Notiz an den/die Täter/in: Schäm dich!!

 

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Party Location mit Domblick

 

Blogstweh

So. Und wie ihr hier vielleicht spürt, sammelten wir über die zwei Tage ganz ganz viel Input, positive Vibrations und wurden mindestens stündlich von Motivationsbomben getroffen. Das alles ließ die Glückshormone glühen. Bei mir zeigte sich das in Form vom Glitzer im KopfKino. Oder einfach gesagt, ein sagenhaftes, aber erschöpftes Hochgefühl.

Doch leider kommt irgendwann, wie nach jeder guten Party, der Kater. Der Blogstkater. Das Blogstweh. Die „Vermissung“ all dieser wunderbaren Menschen, Ereignisse, Inputorgien. Es folgt Müdigkeit. Das Schwarze Loch im Blogstversum. Die Schwerelosigkeit lässt uns unkontrolliert kreiseln, bis wir nach einiger Zeit das Gleichgewicht wiedererlangt und in der Lage sind den Knopf für den mentalen Jetpack zu drücken, um geradewegs das Ziel anzuvisieren. Das Ziel der kreativen Selbstverwirklichung. Die Frage ist aber… wollen wir dieses tatsächlich erreichen? Oder ist, wie so oft, der Weg das wahre Ziel?

In dem Sinne… bis zum nächsten Jahr ihr Blogst-Verrückten <3

 

Hier geht es zu den Highlights des Blogst-Wochenendes bei Instagram

Hier noch Links zu älteren BLOGST Konferenz Artikeln:

BLOGST15 – Ein kleiner Einblick in die beliebte Blogger-Konferenz

Meine BLOGST14 – Natürlich mit dem Mo-Dings und viel Blogstweh

 

 

 

8 Comments

  • Kathrin

    Hach Mo! Welch schöner Nachlese-Artikel! Ich habe geschmunzelt und mich sofort ins letzte Wochenende zurückversetzt gefühlt. Es war so schön! Das Lernen, die neuen Inputs, das Tanzen, ach einfach alles! Ich freue mich schon auf die nächste gemeinsame Veranstaltung meine Liebe! Fühl Dich gedrückt!!!❤️ Kathrin

  • Tobia | craftaliciousme

    Liebe Mo,
    eine schöne Zusammenfassung, die die Stimmung genau einfängt. Vor allem das Blogstweh/Loch/Motivationstief/Inputvakum danach. Und gegen so einen ordentlichen Kaffee hatte ich da gerade sich nix… Hab ein schönes Wochenende, Tobia

    • Monika

      Liebe Tobia,
      schön dich kennengelernt zu haben, denn du bist so toll und sehr auf meiner Wellenlänge. Hoffentlich sehen uns bald mal irgendwo wieder <3

  • Britta | my daily mee(h)r

    Hach, was für eine schöne Zusammenfassung eines grandiosen Wochenendes. Bin auch immer noch geflasht und so froh, dass ich mich „getraut“ habe…nur leider ist die Zeit viel zu schnell vergangen und bis ich für mich sortiert hatte, wer denn tatsächlich so alles da ist, war das Wochenende auch schon um. Schade, sonst hätte ich nämlich auch sehr gerne noch mit Dir gequatscht …. beim nächsten Mal dann! Hab‘ noch ein schönes Wochenende & Grüße von der Förde, Britta

    • Monika

      Liebe Britta,
      ja, leider schafft man es nicht bei so vielen lieben und interessanten Teilnehmern mit allen zu quatschen. Eigentlich müsste man danach noch ein paar Kennenlern-Vernetzungs-Tage dranhängen. So Klassenfahrtsmäßig.
      Und schön, dass du dich „getraut“ hast. Mir ging es bei der ersten großen Veranstaltung ähnlich. Doch zum Glück wird Mut meistens belohnt. Liebe Grüße und hoffentlich bis bald <3

  • Beate | Seaside-Cottage

    Hallo liebe Mo,
    Ich freue mich, daß ich dich auf der blogst bzw. im Hotel kennenlernen durfte. Und schade, daß wir nicht mehr zum quatschen gekommen sind. Beim nächsten Mal bestimmt, denn du bist mir super sympathisch.
    Dein Post über dieses schöne Wochenende trifft es auf den Punkt. Du hast einen sehr schönen Schreibstil, witzig, interessant, spannend. Davon würde ich mir gerne eine Scheibe abschneiden. Steht auf meiner To do Liste fürs nächste Jahr…Schreibstil verbessern. 😉
    Ganz liebe Grüße aus dem Norden
    Beate

    • Monika

      Liebe Beate,
      ich fand es auch toll, dich kennenzulernen. Schade, dass wir so weit auseinander wohnen. Zum Glück gibt es ja das Internet, wo wir uns austauschen können… bei einem virtuellen Käffchen. Hoffentlich bis bald.
      Liebe Grüße vom Niederrhein <3

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