KopfKino | Fünf Fragen am Fünften – die April Edition

Na super, jetzt habe ich die Fünf Fragen am Fünften von luzia pimpinella im März doch vergessen. Aber das macht nichts. Im März war ich mehr mit mir selbst beschäftigt. Was will ich? Wie möchte ich weiter Bloggen? Mit altem oder doch mit neuem Blog? Vielleicht endlich einen Umzug zu WordPress wagen? Hinzu kam, dass ich mich nicht wirklich gesund fühlte, was ziemlich nervig ist, wenn man tausend Sachen und Ideen auf dem Plan hat.

Doch jetzt bin ich erstmal sehr gespannt, denn ich habe mir die April-Fragen noch gar nicht angeschaut. Das habe ich die ersten beiden Male auch nicht gemacht. Nennt es gerne meine persönliche Challenge. Spontan sein. Spontan antworten, ohne tagelang darüber nachzudenken. Der erste Gedanke zählt. Der erste Gedanke ist meistens der ehrlichste. Und authentischste. 
Übrigens ist das auch eine gute Schreibübung. Am besten setzt man sich als zusätzlichen Anreiz noch ein Zeitlimit. Pro Antwort zum Beispiel maximal zehn Minuten. Nach meiner Blogpause letztes Jahr hatte ich Probleme, mit meinen Texten auf den Punkt zu kommen. Die Artikel zu schreiben dauerte wieder viel zu lange, was bei mir ein wenig zur Frustration führte. Der Flow war verloren gegangen und jetzt heißt es, ihn schnellstens wieder zu finden. Deshalb freue ich mich über Challenges, die mich dazu bringen spontan Gedanken zu formulieren… besonders über mich selbst.
So! Schauen wir jetzt mal nach, wie sie lauten, die
fünf Fragen an mich im April 
1. Mit welchen berühmten Persönlichkeiten würdest du gerne mal eine wilde Party feiern?
Als einzigen Politiker würde ich Barack Obama auf meine Party einladen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Er ist für mich die beeindruckendste Persönlichkeit der letzten zehn Jahre. 
Als Grand Dame eine Meryl Streep, die immer so einen natürlichen und positiven Eindruck macht.
Aus dem Mode-Business Anna Wintour und Karl Lagerfeld, um zu sehen, ob sie wirklich so steife Persönlichkeiten sind, wie sie in der Öffentlichkeit immer tun.
Um herauszufinden, ob der Karl sie wirklich nicht mag, dürfte Heidi Klum selbstverständlich nicht fehlen.
Mark Zuckerberg und Bill Gates würde ich gerne bei einem Plausch über die Zukunft des WWW lauschen. Im beschwipsten Zustand natürlich.
Über das Schreiben würde ich mich gerne mit Frank Schätzing und Joanne K. Rowling bei einem Cocktail austauschen. Und obwohl ich Harry Potter nie gelesen, habe ist sie für mich die Meisterin der Phantasie.
Wie man richtig gut leben kann, wissen sicherlich ein Roland Trettl und eine Maria Groß, die beide quasi von Null wieder angefangen haben. Ohne Sterne und anderen Schnick Schnack und einfach das tun, was sie glücklich macht.
Da es eine wilde Party werden soll, ist bestimmt eine Menge Alkohol im Spiel. Es wäre sehr interessant, nach den intensiven Gesprächen, zu sehen, wer ab einem gewissen Pegel den öffentlichen Umhang fallen lässt und seine wahre Natur zeigt. 
2. Singst du laut im Auto, wenn du alleine unterwegs bist?
Nein. (Das nenne ich mal auf den Punkt gebracht… LOL)
3. Gibt es Sprüche oder Redewendungen, die du regelmäßig benutzt? Wenn ja, welche?
Diesen Spruch muss ich nicht aussprechen… er bestimmt mein Leben!!
„Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen“
„Kleine Sünden werden sofort bestraft“
„Das Leben ist kein Ponyhof“
„Probieren geht über Studieren“
„Einfach machen“
„Lecker muss es sein“
4. Glaubst du, dass es Menschen mit einer grundsätzlich positiven oder auch grundsätzlich negativen Aura gibt?
Gutes Beispiel für eine positive und negative Aura… habe das Händchen oft dazwischen zu geraten 😉
Ja, das glaube ich. Sehr sogar.
Es gibt Menschen, die betreten einen Raum und alles um sie herum erstrahlt. Sie haben leuchtende Augen, eine natürliche aufrechte Haltung und meistens bin ich sofort von ihnen magisch angezogen. Eine flüchtige Berührung von ihnen hinterlässt ein angenehm warmes Gefühl auf meiner Haut. Ich fühle mich in ihrer Nähe geborgen und sofort positiv gestärkt. 
Die Menschen mit einer negativen Aura stoßen mich förmlich ab. Ihre Augen wirken stumpf und düster und ihr ebenfalls aufrechter Gang ist eher steif. Ich bekomme sofort bei ihrem Anblick eine Gänsehaut und möchte nicht, dass sie mir näher kommen oder mich gar berühren. Ich baue eine geistige Mauer vor mir auf und würde am liebsten fliehen. Besonders empfindlich bin ich der negativen Aura gegenüber, wenn sie sich von hinten „anschleicht“. Die sprichwörtlichen Nackenhaare schießen bei mir quasi alarmierend in die Höhe. 
Das ist das Gesetz der Natur. Die Macht der Gegensätze. Oben und unten, hell und dunkel, leicht und schwer, gut und böse, süß und salzig. Yin und Yan. Fressen und Gefressen werden. Lieben und Hassen. Positiv und Negativ.
5. Was machst du meistens um drei Uhr am Nachmittag?
Leider… oder zum Glück gibt es nicht jeden Tag so einen Schokobombe zum Kaffee
Meistens kommt es so aus, dass wir in der Woche gerade das Mittagessen beendet haben und ich dann Kaffee trinke und dazu etwas Süßes nasche. Am Wochenende essen wir erst gegen drei oder vier Uhr unsere Hauptmahlzeit.
Kurz gesagt: Um drei Uhr Nachmittags esse und trinke ich irgendwie immer… lach.
Und? Habt ihr auch mitgemacht? Meldet euch gerne in den Kommentaren, wenn ich bei euch auch fünf Antworten am Fünften finde. 

P.S. Hier sind meine ersten „Fünf Fragen am Fünften“ Beiträge:

Fünf Fragen am Fünften – und ich bin dabei
Fünf Fragen am Fünften – die Februar Edition

DIY | Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

 Werbung | In Zusammenarbeit mit Always Kalanchoë
DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Das allgemeine Aufatmen konnte man förmlich spüren. Die Natur erwachte endlich aus dem langen Winterschlaf… überall grünte und blühte es. Die Terrassen und Balkone wurden kollektiv auf Vordermann gebracht und auch in der Stube wollte keiner mehr auf blühende Pflanzen verzichten. Es gibt viele Sorten und eine, die wir alle kennen, die einen vielleicht eher unbewusst, ist die Kalanchoë…
Ich muss gestehen, bis zum letzten Jahr habe ich sie ignoriert. Sie galt lange als altbacken. Doch als ich im März 2017 eine Kalanchoë-Gärtnerei besuchen durfte (hier der Artikel dazu „Totaal regionaal“), habe ich mich in die bunte Vielfalt dieser kleinen Blüten verliebt. Teilweise erinnern sie mich an bunte Mini-Marshmallows… zuckersüß.

Ob als einfache oder als gefüllte Rosenblüte; es gibt sie in allen erdenklichen Farbnuancen von Weiß bis Gelb, Rot, Rosa bis hin zu Violet. Etwas Passendes zur aktuellen Einrichtung zu finden ist nicht schwer.

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Aus dem Rahmen fällt die Design-Sorte „Bells“. An ihr wachsen Trauben aus hellgrünen, lampionartigen, kleinen Luftkissen am Ende der Blütenstiele. Eine sehr außergewöhnliche Pflanze im neutralen Grün. Das ist aber nicht die einzige Grüne. Selbstverständlich finden auch Fans von Sukkulenten etwas, denn es gibt sie auch ohne Blüten, mit hübschen dekorativen Blättern.

Diese ganze Vielfalt durfte ich letztes Jahr entdecken und deshalb freue ich mich sehr über die Anfrage, einen Artikel zum Muttertag zu schreiben. Mit einem kleinen DIY, passend zu diesen marshmallow-süßen Blüten. Denn worüber freuen wir Muttis uns am liebsten? Genau! Über Blumen und Selbstgebasteltes.

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Aber das ist noch nicht alles! Always Kalanchoë spendiert einem von euch einen Klassiker aus dem Interior-Bereich, mit dem ihr eure persönliche Pflanze perfekt in Szene setzen könnt: „Juliane“, den bekannten Übertopf von Bjørn Wiinblad. Einfach phantastisch, oder? Aber dazu später mehr.

ALWAYS KALANCHOË

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Always Kalanchoë ist ein Verein von Züchtern besagter Pflanzen, die ihre Stärken im Bereich Innovation und Inspiration gebündelt haben. Von Inspiration findet man auch viel auf der Webseite des Vereins. Viele Fotos und auch Videos mit dekorativen DIYs für Drinnen wie Draußen. Dort findet ihr alle Sorten und natürlich praktische Pflegetipps. Stöbert einfach mal durch die Seiten und entdeckt die Vielfalt dieser anspruchslosen Pflanze.

Ja, die Kalanchoë ist in der Tat sehr anspruchslos. Durch ihre speckigen Blätter besitzt sie ein natürliches Wasserdepot, von dem sie länger als andere Pflanzen zehren kann. Also auch für Menschen ohne den berühmten grünen Daumen geeignet… wie mich, muss ich gestehen.

Besonders praktisch finde ich auch, dass sie in vielen Supermärkten und Gartencentern erhältlich sind. Ihr braucht also nicht lange zu suchen.

MUTTERTAGS-DIY MIT HERZ
DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Bei dem DIY war mir wichtig, dass es herzig und bodenständig werden sollte. Ohne viel Schnick Schnack. Und es sollte leicht und relativ schnell umsetzbar sein.

Schon länger wollte ich Watercolor auf Emaille ausprobieren, das ich bei „Frau Hölle“ gesehen habe. Sie hatte letztes Jahr eine süße Melone gemalt. Und was mit Melone geht, geht auch mit dem Herzen, dachte ich mir.

Es gibt so viele wunderschöne Emaille-Behälter, die man dafür verwenden kann. Ich habe mich für einen kleinen Kochtopf entschieden, den man nicht nur prima in die Küche stellen kann. Vorausgesetzt, die Mutti mag alles, was mit Kochen zu tun hat. Aber auch kleine Emaille-Tassen für den Kaffeejunkie eignen sich hervorragend.

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL



Für die herzigen Übertöpfe aus Emaille braucht ihr wie folgt:

Mini Kochtopf aus Emaille ca. 12cm*
Porzellan Pinselstifte in gewünschter Farbe z.B. von Edding*
Kunsthaarpinsel Größe 3 oder ähnlich*
Küchenpapier (z.B. Zewa)
Glas für Wasser
Eine Klarsichtfolie

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Zuerst müsst ihr die zu bemalende Fläche von Schmutzpartikelt und Fett befreien. Am besten gründlich mit Spülmittel reinigen, abtrocknen und nicht mehr anfassen.

Nachdem ihr eine oder auch zwei Farben der Pinselstifte ausgesucht habt, diese offen bereit legen, denn es muss teilweise schnell gehen. Genauso den Pinsel, das Wasser und die Papiertücher.

Malt mit dem Pinselstift ein Teilherz, das könnt ihr bei meinen Herzen an dem intensiveren Rand erkennen. Integriert evtl auch etwas von einem anderen Farbton.

Macht den Pinsel nun nass, tupft ihn kurz auf dem Papiertuch ab und verwischt die Farbe des Pinselstiftes verlaufend zu einem ganzen Herzen. Ihr könnt das Herz offen lassen oder aber auch verschließen.

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Der Stift trocknet ziemlich schnell, aber ihr könnt immer korrigieren und mit den Pinselstiften nachtupfen. Zum Beispiel mit einem zweiten Farbton.

Vorsicht beim nochmaligen darüber malen, dabei könnten ihr die erste Schicht wieder abtragen, deshalb auch hier eher tupfen und mit Wassermenge und Technik spielen.

Falls etwas daneben gegangen sein sollte, einfach wegwischen oder wegkratzen. Solange es nicht eingebrannt wurde, kann man Fehler wieder verschwinden lassen.

Die Farbspritzer bekommt ihr hin, indem ihr etwas Farbe vom Pinselstift auf die Folie auftragt und den nassen Pinsel damit ordentlich einfärbt. Er muss so nass sein, dass man durch leichtes Klopfen auf den Pinselstiel Farbe auf den gewünschten Untergrund spritzen kann. Ungewünschte Spritzer kann man auch hier einfach wegwischen.

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL
Die Porzellantasse habe ich für das Instagram-Highlights Video bemalt (in sieben Minuten!)

Falls ihr unsicher seid, ob ihr es hinbekommt… ich habe es auch jetzt erst das erste Mal für diesen Artikel ausprobiert und es hat sofort funktioniert. Am besten freihändig, denn die Herzen müssen nicht perfekt symmetrisch sein.

Damit ihr einen besseren Eindruck davon bekommt, wie das mit dem Watercolor funktioniert, habe ich nachträglich noch auf eine weiße Porzellantasse ein Herz gemalt und das mit dem Smartphone festgehalten. Ihr findet es in den Highlights meines Instagram-Accounts (mobeads) und auf meiner Facebook Seite. Da bleibt es unbegrenzt gespeichert.

Wenn ihr nun mit eurem Werk oder sogar euren Werken zufrieden seid, müsst ihr die Behälter nur noch nach Anleitung im Backofen brennen, damit eure Herzen bei der nächsten Reinigung nicht abgewaschen werden.

Fertig!

Für die Watercolor Herzen habe ich jeweils maximal zehn Minuten gebraucht. Nicht lange, für ein so schönes Geschenk.

GEWINNSPIEL

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Wie schon oben erwähnt, habt ihr jetzt die Möglichkeit diesen wunderbaren Übertopf Juliane von Bjørn Wiinblad (Ø 16 cm) zu gewinnen. Entweder für euch oder auch als Muttertagsgeschenk.

Dieser Eyecatcher macht sich besonders gut mit einer Kalanchoë mit Rosenblüten, die den Eindruck von einem wuscheligen Lockenkopf erweckt und dem Übertopf noch größeren Charme verleiht.

Und jetzt wollt ihr natürlich wissen, wie ihr „Juliane“ gewinnen könnt? Hinterlasst bitte bis zum

03.05.2018, 23.59 Uhr 

einen Kommentar unter diesem Artikel, indem ihr folgende Frage beantwortet:

DIY, Ein Muttertagsgeschenk mit Herz und Always Kalanchoë + GEWINNSPIEL

Was verschenkt ihr zum Muttertag und/oder was bekommt ihr am liebsten von euren „Kleinen“?

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Und hier die Teilnahmebedingungen:

Die Verlosung startet SOFORT und endet am 03.05.2018, 23.59 Uhr

-Der Gewinner wird einen Tag nach Ende des Gewinnspiels ausgelost
-Jeder darf nur 1x an der Verlosung teilnehmen. Ich behalte mir vor, doppelte Kommentare zu löschen.
-Wer die Frage gar nicht beantwortet, nimmt leider an der Verlosung nicht teil.
Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren und mit Wohnsitz in Deutschland
-Anonyme Kommentare bitte mit einer gültigen Email-Adresse versehen, damit ich euch im Gewinnfall sofort benachrichtigen kann. Eine anonyme Teilnahme ohne Email-Adresse darf am Gewinnspiel leider nicht teilnehmen.
-Die persönlichen Daten des Gewinners werden nur für den Versand genutzt und werden von mir nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht.
-Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
-Die Verlosung steht in keinem Zusammenhang zu Facebook oder Instagram und wird auch von keinem von beiden   unterstützt oder gesponsert
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So Ihr Lieben, jetzt bin ich sehr gespannt, was ihr mir über eure Muttertagsgeschenke verraten werdet. Und natürlich hoffe ich, euch mit dem DIY für ein selbstgemachtes Geschenk inspiriert zu haben. Wäre schön, wenn ihr mir das auf dem ein oder anderen Kanal verraten würdet.

Freue mich schon auf eine zahlreiche Teilnahme und wünsche allen viel Glück!!

*Das ist ein Affiliate-Link. Über diesen kommt ihr direkt auf die Amazonseite des Produktes, dass ich hier vorstelle. Wenn ihr das Produkt kauft, bekomme ich ein paar Prozentpunkte Provision. Der Preis ändert sich für euch deshalb nicht. Das Produkt, dass ich hier vorstelle, habe ich selbst gekauft und kann es ehrlich empfehlen.

Food | Frisches Brot, selbstgebacken – warum das plötzlich ganz einfach ist

Jahrelang hat es nicht geklappt. Immer wieder mal versucht, immer wieder mal… gescheitert. Bis vor ein paar Wochen, auf einem Blogger Vis á Vis, Stefan ein fulminantes Kakaobrot mitbrachte. Mit krasser Kruste, knusprig und Innen leicht und locker, mit großer Porung. So wie ich ein frisches Brot mag. Ich wollte auch genau so ein Brot backen, dachte ich damals, als ich eine dicke Scheibe abschnitt und mit reichlich weicher Butter bestrich! Mhhmmmm…

Wie hat Stefan (nur auf Instagram als Frickelmaster unterwegs) das gemacht? Was war das Geheimnis solch eines perfekten Brotes?

„Lievito Madre“. Natürlich ist es kein wirkliches Geheimnis, denn was für uns der Weizensauerteig, ist den Italienern die Lievito Madre. Übersetzt heißt es Mutterhefe, mit viel Ofentrieb und viel milder als der klassische Sauerteig.

Ich beherzigte Stefans Tipp, das Rezept für die LM von Valesa zu nehmen, die sich auch auf ihrem Blog brotbackliebe und mehr sehr intensiv mit diesem alten Bäckerhandwerk beschäftigt. Ich krempelte also beide Ärmel hoch und machte den ersten Ansatz…mit Honig und Olivenöl. Es gibt allerdings noch andere Varianten, sagt Onkel Google.

Nachteil an LM: sie braucht etwa vier Wochen, bis sie fertig ist, in der Zwischenzeit wird sie etwa alle fünf Tage gefüttert. Sicherlich wird der ein oder andere jetzt aufstöhnen. Waaas?! So lange?! Leider ja, und bis heute kann ich euch nicht sagen, ob es sich lohnen wird, denn meine LM braucht noch drei Tage.

Das Thema Brotbacken ließ mich nach dem ersten Ansatz nicht mehr los. Schließlich war da noch das Thema mit dem Dampf. Oder Schwaden, wie es im Bäckerdeutsch heißt. Scheint im normalen Backofen etwas verzwickt zu sein, denn die meisten Geräte mögen es auf Dauer nicht, wenn man Wasser bei hoher Temperatur auf den Ofenboden schüttet. Wenn es denn dabei bliebe, denn durch einfaches Einschütten kann sich das Backblech oder der Pizzastein, auf dem die meisten ihr Brot backen, zu plötzlich von unten abkühlen. Tricks, wie Bleche mit viel Metallzeugs (wegen der größeren Oberfläche, auf der das Wasser langsamer verdampft) sollen funktionieren, doch auf der untersten Schiene sind sie zu nah am Backblech und direkt auf den Ofenboden sollte man sie auch nicht stellen, denn dann droht Überhitzungsgefahr. Also was tun?

Bei meiner Recherche bin ich dann auf den Blog Butter-Brot.de von Torben gestoßen. Mit einer Fülle an Informationen und Rezepten zum Brotbacken. Highlight für Anfänger ist das Handbuch „Brot backen für Anfänger“, das man sich kostenlos bei ihm runterladen kann. Es ist zu meiner kleinen Anfänger-Brotback-Bibel geworden.

Dort steht auch der Tipp mit dem Topf. Um dem Problem mit dem Schwaden zu entgehen, kann man das Brot einfach in einem ofenfesten gußeisernen Schmortopf backen. Durch den geschlossenen Deckel bilden sich Dämpfe aus der Flüssigkeit in dem Teig selbst. Zehn bis 15 Minuten vor Ende der Backzeit wird der Deckel entfernt, damit das Brot eine schöne goldbraune Färbung bekommt.

Ärgerlich, dass ich wegen der langen Wartezeit für die Lievito Madre nicht direkt loslegen konnte.

Plötzlich ging mir ein Lichtlein auf! In der LM-Anleitung stand, man brauche die Reste vom Ansatz nach dem Füttern nicht wegwerfen, sondern könne sie ruhig in einen Brotteig mit einarbeiten.

Ich schnappte mir also das erste Rezept aus der Anfänger-Bibel, ein Buttermilch-Brot und legte los…

Ratzfatz habe ich den Brotteig mit LM-Rest hergestellt, zugedeckt… um ihn 20 bis 30 Stunden an einem relativ warmen Ort gehen zu lassen. Schon wieder warten!! Aber egal, ich wollte es jetzt wissen. Am nächsten Tag formte ich durch das Rundwirken (ihr merkt, mein Fachchinesisch wird immer besser) einen schönen runden Brotlaib und legte ihn in ein bemehltes Tuch in eine Schüssel, um ihn nochmal 60 Minuten gehen zu lassen, während der leere Schmortopf (ich nehme meine ZWILLING Cocotte Oval 29cm Gusseiserner Schmortopf*) mit im Ofen vorheizte.

Vor dem Rundwirken
So muss der Teigling abgedeckt noch 60 Minuten ruhen

Endlich ist der Zeitpunkt gekommen! Der Teigling (so heißt das doch, oder?) durfte in den Ofen! Juhuu! Nach mittlerweile einigen Tagen der Wartezeit, war ich schon abgehärtet genug, um nicht aus lauter Neugierde zwischendurch in den Topf zu schauen.

Als ich dann endlich den Deckel entfernen durfte, habe ich gejauchzt, getanzt und… ohne Quatsch, wie bescheuert rumgehüpft. Die Brotoberfläche war perfekt aufgeplatzt und als sie dann nach etwa zehn Minuten auch noch DIE perfekte goldbraune Farbe annahm… ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich mich zuletzt in solch einem Glückstaumel befand. Wundervoll! ICH! Ich hatte dieses Prachtstück erschaffen. ICH! Der Mann und die Kinder staunten nicht schlecht, als ich mein Werk ehrfürchtig, wie auf einem göldenen Tablett, durch die Räume trug und jedem stolz unter die Nase hielt. Dieser Duft…

Dass wir es nicht geschafft haben, das Hammer-Brot richtig abkühlen zu lassen, brauche ich nicht extra zu erwähnen. Wow! Mit leckerer Butter, die noch auf der warmen Scheibe langsam schmolz…
Ist fast wie bei der Geburt des eigenen Kindes… man genießt sein Glück und hat die Schmerzen des langen Wartens schnell vergessen.

Mein Erstes! Richtiges Brot!!

Ein paar Tage später, beim nächsten Ansatz-Füttern, wurde ich dann experimentierfreudiger und veränderte das Rezept, indem ich die Buttermilch durch Olivenöl austauschte und die Wassermenge anpasste. Klappte auch super, aber war nicht so perfekt wie der erste Versuch. Ist trotzdem wieder von der Family ruckizucki verputzt worden.

Mein dritter Versuch vorgestern war dann noch besser als der erste. Da war ich wieder mutig und habe die Buttermilch gegen Joghurt getauscht. MEEEGAAA!!

Sooo lecker!!! Nur mit Butter!!

Warum ich das hier alles so ausführlich mitteile? Ganz einfach!

Ich wünsche mir, dass so viele wie nur möglich es einfach versuchen. Selbst herrliche Brote zu backen!

Die Wartezeiten sind zwar lang, doch die Herstellung des Ansatzes und der Brotteige ist reine Minutensache. Schon beim dritten Mal ging mir alles super leicht von der Hand.

Lasst euch also am besten auch von meinen persönlichen Brot-Superhelden inspirieren und von den Wartezeiten nicht abschrecken.

Selbst gebackenes Brot schmeckt viel besser, man weiß, welche Zutaten drin sind, es hält länger frisch und es liegt nicht so schwer im Magen wie industriell hergestelltes Brot oder Produkte von großen Bäckereien.

Mein Brotback-Knoten ist geplatzt! Traut euch doch auch mal!!

*Das ist ein Affiliate-Link. Über diesen kommt ihr direkt auf die Amazonseite des Produktes, dass ich hier vorstelle. Wenn ihr das Produkt kaufen würdet, würde ich von Amazon ein paar Prozentpunkte Provision bekommen. Der Preis ändert sich für euch deshalb nicht. Das Produkt, dass ich hier vorstelle, habe ich selbst gekauft und kann es ehrlich empfehlen.

KopfKino | Fünf Fragen am Fünften – die Februar Edition

Wuahhh! Wie schnell der Februar vorbei geflogen ist! Und im Prinzip müsste ich jetzt jeden Tag einen Blogpost abliefern, weil ich meine geplanten Artikel nicht früher geschafft habe. Schon blöd, so eine lange Blogpause eingelegt zu haben… man kommt echt schwer wieder rein. Also lasst es lieber, wenn nicht gerade euer Leben davon abhängt oder es andere existentiell wichtige Gründe gibt. 

Aber jetzt zum wirklich Wichtigem an dem ersten wärmeren Sonntag seit langem. Anscheinend hat jemand die Sonne repariert… herrlich! Nein, um die Sonne geht es hier nicht, sondern um meine Antworten auf die fünf Februar-Fragen von Nic Luziapimpinella… 

Fünf Fragen an mich im Februar
1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich munter?

Ob ich munter bin? Nein, definitiv nicht. Ohne meine zeitliche Routine an den Wochentagen würde ich kein Bein vor das andere bekommen. Mittlerweile funktioniere ich wie ein Roboter. 

Der Wecker geht um 06:20
Ich stehe um 6:40 auf und brauche fünf Minuten für die nötige Katzenwäsche.
Ziehe irgendwas an.
Wecke meinen Sohn und lege ihm die Anziehsachen bereit.
Gehe mit dem Hund raus.
Mache Schulbrote für die Kinder.
Ziehe mir einen Kaffee.
Mittlerweile sind alle unten eingetrudelt und schauen ihre Social Media Kanäle durch oder lesen Nachrichten.
Gegen 8:00 sind fast immer alle aus dem Haus und erst dann sieht das Badezimmer mich etwas länger.

Danach bin ich wieder Mensch.

So! Jetzt wisst ihr Bescheid! 

Und wehe es passiert etwas außer der Reihe… dann ist der Tag für mich gelaufen. Und am liebsten habe ich es, wenn mich niemand anspricht. Wirklich! Nur das Nötigste bitte! 

2. Würdest du gerne in die Zukunft blicken können?

Nein! Ehrlich gesagt nicht! 

Wäre ja sonst echt langweilig das Leben. Ich liebe nämlich Überraschungen. Auch von eventuellen Schicksalsschlägen möchte ich vorher nichts wissen. Ich würde bis dahin des Lebens nicht mehr froh werden. Und stellt euch mal vor, es gibt tatsächlich sowas wie Zeitreisen und jemand ändert die Zeitlinie und das, was man erwartet hat, trifft doch nicht ein… Schlimm sowas!

3.  Bist du gern allein?

Total! Ich liebe das Alleinsein. Ich kann mich am besten entspannen oder konzentrieren, wenn ich alleine bin. Keine Rücksicht auf andere nehmen zu müssen ist für mich sehr erholsam. 

Doch zu lange darf das Alleinsein auch nicht andauern, dann vermisse ich es, mich mit jemandem auszutauschen oder mir fehlt die Geräuschkulisse der Familie. Die Räume verlieren schnell die Atmosphäre und die Wärme, wenn nicht richtig in ihnen gelebt wird. Auch wenn ich das Chaos, das mehrere Personen in kürzester Zeit produzieren, nicht wirklich vermisse… oder vielleicht doch? Hmm…

4. Traust du dich als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Früher, in meinen Zwanzigern, habe ich es andauernd gemacht. Ich fand es toll, als erste auf der Tanzfläche zu starten und zu beobachten, wie sich nach und nach immer mehr Tanzwillige dazu gesellten und man sich gemeinsam der Musik hingab. Erst zaghaft, bis der Kopf sich ausklingte und der Rhythmus im Blut übernahm. 

Lang lang ist es her… würde ich heute auch so mutig sein? Ich glaube nicht. Jetzt wäre ich diejenige, die sich von anderen treiben lassen würde. Aber ehrlich gesagt… keine Ahnung. Es kommt viel auf die Menschen um mich herum an, auf die Atmosphäre der Location und natürlich auch auf die Musik…

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Uuiii, da gab es einige. Eigentlich habe ich bisher alles spontan begonnen. 

Ob es die Kündigung von Jobs war, 
einen DaWanda-Shop eröffnen, 
nach der zehnten Klasse das Gymnasium zu schmeißen, 
von Spontan-Käufen reden wir erst gar nicht.
Spontan Weiterbildungen starten und
mit 18 nach der Disco direkt zu viert nach Paris fahren. Ohne Wechselklamotten, nur mit High Heels, Minirock und 50 Mark bewaffnet…und das im Winter! 
Und natürlich gehört das BLOGGEN dazu. Man kann sagen, von einem auf den anderen Tag.

Mein Leben besteht quasi nur aus Kurzschluß-Aktionen. Und ob ich im Nachhinein etwas ändern würde? Klar, wahrscheinlich das meiste. Aber gut, dass Reisen in die Vergangenheit für mich nicht möglich sind, denn wahrscheinlich würde ich alles nur verschlimmbessern ;-).

Genießt die ersten WARMEN Sonnenstrahlen! 

Rezept | Geliebter Rosenkohl trifft auf saftigen Lachs mit Linguine – super gesund und mega lecker

Letztens hatte ich mal wieder Lust auf Rosenkohl, aber spontan kein Rezept im Kopf. Und vor allem… es musste schnell gehen, denn Kochen ist zur Zeit nicht wirklich meine Lieblingsbeschäftigung. Keine Ahnung warum… ob die Frühjahrsmüdigkeit sich schon angekündigt hat oder die doofe Grippe, die ich gerade auskuriere und wegen der dieses Rezept erst heute online geht. Aber egal, ich wollte knackigen Rosenkohl und hatte plötzlich saftigen Lachs dazu vor Augen.


Die Linguine, Zitrone und Ahornsirup waren noch im Vorrat. Den Parmigiano Reggiano habe ich sowieso immer im Kühlschrank. Kann ja schließlich fast überall drauf.
Dieses Rezept ist bestimmt nichts Neues, keine Ahnung… doch allemal super lecker, sehr gesund und ganz wichtig: es ist schnell gemacht! Da wir in unserer Ecke nicht wirklich gute Fischhändler haben und ich schon oft auf dem Wochenmarkt schlechte Erfahrungen gemacht habe, was „frische Ware“ angeht, greife ich gerne auf Tiefkühlware zurück. Der ein oder andere wird jetzt vielleicht die Nase rümpfen, aber ganz ehrlich… bevor ich schlechte frische Ware kaufe, esse ich lieber gute Tiefkühlprodukte. Selbstverständlich geht das Rezept mit frischen Zutaten genauso:

Rosenkohl-Linguine mit Lachs





Zutaten für 3 – 4 Personen


3 Lachsfilets (TK)
400g Rosenkohl (TK)
1 Bio-Zitrone
300g Linguine 
Dill (frisch oder TK)
Olivenöl
1 EL Butter
Ahornsirup
Parmigiano Reggiano
Meersalz
Pfeffer aus der Mühle






Lachsfilet ganz auftauen, den Rosenkohl nur antauen lassen.
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
Die Linguine nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest garen
Lachsfilets in eine größere Auflauf legen, mit Olivenöl beträufeln, mit Meersalz salzen und für 10 Minuten in den Backofen schieben.
Nach 5 Minuten die Lachsfilets mit Ahornsirup und dem Saft von einer halben Zitrone beträufeln, weiter garen lassen
In der Zwischenzeit die noch halb gefrorenen Rosenkohlröschen vierteln
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und den Rosenkohl kräftig anbraten bis er durchgegart aber noch bissfest ist. Salzen und Pfeffern.
Nach 10 Minuten die Auflaufform mit dem Lachs herausnehmen und den Lachs mit zwei Gabeln zerpflücken.
Die Linguine kurz in ein Sieb schütten und dann mit dem angebratenen Rosenkohl zu dem Lachs in die Auflaufform geben
1-2 Esslöffel Dill ebenfalls dazugeben und alles mit einer Zange locker durchmischen
Mit Salz, Pfeffer und der restlichen Zitrone abschmecken und falls die Pasta zu trocken erscheint, noch etwas Olivenöl dazugeben.
Das ganze etwa 5 Minuten in dem ausgeschalteten, aber noch warmen Backofen ziehen lassen
Mit frisch geriebenem Parmigiano Reggiano anrichten.

Guten Appetit!

Rosenkohl ist sehr schnell durchgegart, weshalb ich ihn lieber noch halb gefroren brate…so behält er Biss und sein Aroma. Das Gericht verträgt durch die Butter und den Lachs etwas mehr Salz als andere Gerichte. Die Zitrone sollte dezent, aber nicht zu kräftig herauskommen.
Bitte auch nicht länger als die 5 Minuten im warmen Ofen ziehen lassen. Mein Lachs ist leider schon etwas durch, weil ich ihn aus Versehen länger im Ofen gelassen habe…das Problem der Blogger…beim Set-Aufbau kann man schon mal was im Ofen vergessen 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und für alle Rosenkohl-Hasser: Zeigt euren Mut und probiert es trotzdem aus…vielleicht schmeckt es sogar. Hatte ich letztens mit Ziegenkäse…aber das ist eine andere Geschichte.

KopfKino | Fünf Fragen am Fünften… und ich bin dabei!

Die fünf Fragen am Fünften… ok, eher die fünf Antworten am Dreißigsten. Spontan habe ich mich dazu entschlossen bei Nics Kolumne mitzumachen und traditionell bin ich spät dran. Macht nix, das Zeitfenster ist ja noch ein paar Tage geöffnet…


Mit Nic meine ich natürlich Luzia Pimpinella, die sich gedacht hat, dass es ganz cool wäre, die 1000 Fragen, die das FLOW Magazin mal gestellt hat, an uns alle weiterzugeben. Und zwar jeden Monat fünf. Finde ich gut, bei sowas bin ich immer gerne dabei. Wer weiß, welche Abgründe meiner Seele sich innerhalb der 1000 Fragen auftun und für Hobby-Psychologen könnte es ein wahres Fest werden…

Fünf Fragen an mich im Januar:

1. Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Uii… Mein mittlerweile seniles Gehirn kann sich an Träume aus der letzten Zeit nicht mehr erinnern, doch einen Traum aus meiner Kindheit werde ich niemals vergessen. Ich muss so fünf oder sechs Jahre alt gewesen sein. Ich habe geträumt, dass ich auf der Couch im damaligen Esszimmer geschlafen habe, als ich von einem merkwürdigen Geräusch geweckt wurde. Ich richtete mich auf und sofort viel mein Blick auf eine offene Tür der großen, alten Anrichte. Neugierig, wie kleine Kinder nun mal sind… sind sie doch, oder? Nun, ich war jedenfalls sehr neugierig, man könnte es sogar mutig nennen. Manche von euch würden sagen, dass es Dummheit ist, in einen tiefschwarzen Türspalt zu blicken, denn so fängt auch jeder schlechte Horrorfilm an. Alle wissen… gehe nicht in Richtung des Geräusches und besonders: gehe nicht zu einer halb offenen Tür. Und doch tut es die Protagonistin blöderweise immer und immer wieder. Aber ich nenne es in meinem Fall „mutig sein“. Schließlich bin ich nicht blöd, oder? (Anmerkung d. Redaktion: das war eine rhetorische Frage).

Ich gehe also in meinem Traum auf diese halb offene Schranktür zu, aus der diese scharrenden Geräusche dringen… die immer lauter werdenden Geräusche! Zaghaft, und etwas atemlos, schiebe ich die Tür noch weiter auf und… zucke zusammen, weil jemand entsetzlich schreit. Ich schreie! In dem Moment nämlich, in dem ich den Türspalt vergrößerte, schossen hunderte, ach was… TAUSENDE Ratten kreischend aus dem Schrank und wimmelten innerhalb von Sekunden um meine Beine herum…

Dann bin ich wohl aufgewacht.

Auf selbiger Couch im besagten Esszimmer. Es war dunkel und ich ganz alleine. Und ja, die Schranktür stand tatsächlich einen spaltbreit offen…

Seitdem mache ich vor dem Schlafengehen jede Schranktür, die eventuell aus Versehen nicht ganz geschlossen wurde, zu.

2. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

Nein, ganz bestimmt nicht. In Echt wollte ich immer Innenarchitektin werden, doch aus gewissen Gründen habe ich nach der zehnten Klasse das Gymnasium geschmissen… fragt nicht.

Aber ich wäre nicht ich, wenn es dabei geblieben wäre. Ich habe mir alles mögliche vorgestellt. Ich und mein KopfKino… das lief schon mit 16 auf Hochtouren.

Mal sah ich mich als Piratenbraut, dann wieder als Geheimagentin, eine Zeit lang habe ich auf einem Hausboot gewohnt und lebte von verrückten Geschichten. Ich stellte mir auch eine Weile vor, ich sei Mutter von einem Jungen und einem Mädchen, hätte einen Hund und zwei Kater…

Hmm… ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich: Was stimmt denn daran nicht? Das hat sie doch jetzt!

Ganz einfach: ich habe mir vorgestellt, ich sei Mutter von einem Jungen und einem Mädchen, hätte einen Hund und zwei Kater…

und wäre eine weltberühmte Detektivin wie Sherlock Holmes.

Übrigens, mein Hund heißt Watson…

Jeder sollte einen Watson haben <3

3. Gibt es etwas, dass du am alt werden richtig gut findest?

Definitiv die Tatsache, dass mir die Meinung anderer meistens ziemlich egal ist. Früher war mir zeitweise mein Äußeres in der Öffentlichkeit so enorm wichtig, dass es in Stress ausgeartet ist. Jetzt, wenn ich keinen Bock habe mich zu schminken oder meine Micky-Maus-Schluffi-Hose gegen eine Jeans zu tauschen, mache ich es einfach nicht. Natürlich weiß ich, was sich gehört, und gehe nicht in Schluffi-Hosen zu bestimmten Anlässen, doch ich mache mir nicht mehr so viel Stress deswegen. Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht gerne schick mache…bin ja schließlich ein Mädchen. Nur der Druck ist irgendwie weg. Und bei Insta-Story gibt es für den Notfall zum Glück genügend Filter… hihi.

Angenehm finde ich es auch, dass es mir mit jedem Jahr weniger ausmacht, dass ich alt werde. Die Prioritäten verschieben sich irgendwie. Man wird in vielen Dingen entspannter, natürlich nicht bei allem, aber es wird mit dem Alter tatsächlich besser…

4. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Der Geruch von Kartoffel-Klößen mit Soße, vermischt mit dem Geruch vom Salat aus geriebenen Gurken mit Sahne und Dill. Die Klöße schmecken bei meiner Mutter immer noch besser als bei mir. Da vergesse ich jeden Low-carb-Vorsatz… es werden dutzende Klöße mit literweise Soße verschlungen…Lecker! Hier geht es übrigens zum REZEPT!

Wenn es diese Klöße gibt, wird sogar das Fleisch nebensächlich

5. Welche übernatürlich Superkraft hättest du gerne?

Oh weh, wie soll man sich denn da entscheiden…hmmm

Ich glaube ich möchte Gedanken hören können.

Jetzt werden einige sagen. NEIN! Bloß nicht! Ist doch nicht gesund, wenn man das kann! Doch ich finde, mein Bauch hat langsam etwas Ruhe verdient. Ich folgte nämlich immer meinem Bauchgefühl, denn meistens hatte es Recht, doch oft genug war es anstrengend und kompliziert und nicht selten traten Bauchschmerzen auf. Deshalb wäre es schön, ab und zu Gedanken hören zu können. Nicht nur für mich, auch für andere könnte ich sicherlich damit eine Hilfe sein.

Natürlich wäre auch Fliegen schön und eine Muskelkraft, die sogar Hulk neidisch machen würde… aus Stroh Gold spinnen kann ich mir auch als hilfreich vorstellen… aber ich gerate wieder ins Tagträumen.

Und nun?

Und nun kratzen sich alle erstmal nachdenklich am Kopf, rümpfen die Nase und überlegen, ob ich nicht einen Vollschuss habe, aber nun ja… (Anmerkung der Red.: kein Kommentar erwünscht)

Bis demnächst…

P.S. Falls ihr auch Lust habt bei der Kolumne von Nic mitzumachen, dann klickt euch in ihren Artikel „Fünf Fragen an mich selbst und an euch…“ und habt Spaß .mal mehr mal weniger ungewöhnliche Fragen zu beantworten. Und wenn ihr keine Lust dazu habt, dann klickt euch zu den Artikeln der anderen Teilnehmer.

Rezept | Süßkartoffel Cajun-Style nach Jamie Oliver

Wie ihr wahrscheinlich noch in Erinnerung habt, bin ich ein großer Fan der Jamie Oliver Kochbücher (Schaut auch in meine Kategorie „GeLesen“). Selten, dass ich so viele Gerichte eins zu eins nachkoche, doch bei Jamie Olivers Rezepten passt es für mich immer perfekt.


So auch bei den Süßkartoffeln Cajun-Style aus dem aktuellen Buch Jamies 5-Zutaten-Küche: Quick & Easy*, dass ich wirklich sehr empfehlen kann. Nicht nur, weil ich ein Verfechter der Wenig-Zutaten-Küche bin, sondern, weil die Rezepte wieder sehr vielfältig, gesund und schnell nachzukochen sind.

Also für die gestressten Menschen unter uns, die lange arbeiten müssen und trotzdem noch etwas selbst kochen wollen, oder Eltern, die sich mal wieder im Terminstress befinden.
Aber auch der Genießer wird hier auf seine Kosten kommen… auch mit wenigen Zutaten. Und natürlich kann man aus der Vielzahl von Rezepten ein wunderbares Menü zusammenstellen. Also für jeden etwas dabei.

Eigentlich habe ich es nicht geplant, euch das Süßkartoffel-Rezept zu zeigen, doch ich habe es gestern gekocht und fand es so super… einfach und lecker. Leider fand ich das Cajun-Gewürz nicht im Supermarktregal. Doch wofür existiert dieses Internet, wenn nicht dafür, um sich spontan ein Cajun-Rezept rauszusuchen. Nur Thymian fehlte mir, aber damit konnte ich leben.

SÜSSKARTOFFEL CAJUN-STYLE

Zutaten für 4 Personen

4 Süßkartoffeln (à ca. 200g)
1 Knoblauchknolle
1 gehäufter TL Cajun-Gewürzmischung
200-500g griechischer Joghurt oder Skyr
4-5 Frühlingszwiebeln
1-2 EL Rotweinessig (ich habe weißen Balsamico verwendet)
Ahornsirup (meine Zutat)
Olivenöl
Meersalz

(Die Fettgedruckten, sind die fünf Hauptzutaten)

Den Backofen auf 180-200 Grad vorheizen
Die Süßkartoffeln abwaschen und in 2-3cm dicke Scheiben schneiden. Die großen Scheiben evtl nochmal halbieren.
In einer Auflaufform die Kartoffelscheiben mit dem Cajun-Gewürz, dem Essig, Meersalz und soviel Olivenöl vermengen, dass alle Kartoffelscheiben gut damit mariniert sind.
Die ganze Knoblaubknolle dazwischen legen.
Im Backofen etwa 1 Stunde backen

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und den Joghurt mit Salz und Pfeffer würzen.

15 Minuten vor Ende der Backzeit habe ich etwas Ahornsirup hinzugefügt, weil es den Geschmack der Süßkartoffel noch etwas hervorhebt.
Wenn alles schön weich, gebräunt und karamellisiert ist, herausnehmen und ausdampfen lassen.
Den jetzt weichen Knoblauch aus den Zehen auf einen kleinen Teller drücken, mit einer Gabel cremig rühren und unter den Joghurt heben.

Anrichten:
Den Joghurt auf einem Teller verteilen, einige Süßkartoffelscheiben in die Mitte legen und mit reichlich Frühlingszwiebelringen bestreuen.

Guten Appetit!

Die Joghurtmenge überlasse ich euch, denn das ist Geschmacksache. Ist wie bei Soße… manche mögen viel, die anderen lieber weniger.

Den gerösteten Knoblauch würde ich nächstes Mal weglassen. War mir in Verbindung mit dem Joghurt zu bitter. Gerösteten Knoblauch kann man aber prima zum Beispiel auf frische Baguettescheiben streichen, mit Meersalz würzen und etwas Olivenöl darüber träufeln…schmeckt phantastisch!!

Viel Spaß beim Nachkochen!




*Das ist ein Affiliate-Link. Über diesen kommt ihr direkt auf die Amazonseite des Produktes, dass ich hier vorstelle. Wenn ihr das Produkt kaufen würdet, würde ich von Amazon ein paar Prozentpunkte Provision bekommen. Der Preis ändert sich für euch deshalb nicht. Das Produkt, dass ich hier vorstelle, habe ich mir selbst gekauft und kann es ehrlich empfehlen.  

KopfKino | Vom Vorsätze-fürs-neue-Jahr-bullshit und dem Lemming-Syndrom

Wie gefühlt 99% der Weltbevölkerung, bin auch ich Anfang des Jahres auf den Vorsätze-fürs-neue-Jahr-Zug aufgesprungen. Ja, regelrecht hinterher gehechtet bin ich… im letzten Moment noch den Türgriff erwischt und mich schwungvoll auf die einzige äußere Treppenstufe gezogen. So Lara Croft mäßig… ihr wisst schon.


Und als ich dann endlich in dem Zug Reihe um Reihe nach vorne schlenderte und mir dabei die verschiedensten Menschen anschaute, alle voller Motivation und Tatendrang; durcheinander schnatternd; mit Stiften und Papier bewaffnet, um die Liste der Vorsätze so schön wie nur möglich zu gestalten, konnte ich es nicht mehr erwarten selbst loszulegen.

Ganz vorne fand ich noch ein freies Plätzchen an einem 2er-Tisch. Ich setzte mich neben einen jungen Typen. Na ja, er machte zumindest einen jungen Eindruck, aber so genau kann man das heutzutage nicht wissen. Wie dem auch sei, er hob sich auf jeden Fall sehr von der ganzen Meute im Zug ab, weil er als einziger, die Augen geschlossen, mit Kopfhörern an den Ohren am Zugfenster lehnte. Nur sein rechter Fuß wippte anscheinend im Takt irgendeiner flotten Musik.

Als ich das Schreibmaterial aus meinem Rucksack holen wollte, stieß ich ihm aus Versehen in die Rippen. Er zuckte nur leicht zusammen, machte kurz seine Augen auf und grummelte etwas.

„T’schuldigung“, sagte ich. 


„Kein Thema“, erwiderte der Typ und machte seine Augen jetzt ganz auf.


Neugierig blickte ich auf sein leeres Blatt Papier. „Fällt dir nix ein?“, ich deutete auf seinen Zettel. 


Doch er verdrehte nur die Augen, nahm sein Blatt, zerknüllte es und schmiss es in seine offene 
Tasche. „Bullshit!“


„Wie bitte?“ Ich dachte, ich hätte mich verhört.


„Bullshit“ wiederholte er geduldig.


„Okay, dann erzähl doch mal, warum Gute Vorsätze so ein großer Bullshit sind“ Ich lehnte mich interessiert zurück.

„Na überleg doch mal“, sagte er und machte dabei sein Handy aus und legte die Kopfhörer beiseite.
„Wir machen uns eine ellenlange Liste mit Dingen, die wir über das Jahr machen wollen. Mehr Sport, mehr gesundes Essen, endlich Klingonisch lernen…“


„JA!“, unterbrach ich ihn begeistert. „Klingonisch lernen steht sogar auf meiner „About me“-Seite in meinem Blog.“  Ich fand den Typen immer sympathischer.

„Er sah mich kurz irritiert an und fuhr fort: „du machst also diese lange Liste, malst noch kitschiges Zeug drumherum, damit es sich besonders toll an deinem Kühlschrank macht!“


„Genau!“ pflichtete ich ihm begeistert bei. Und hatte in Gedanken meine wunderschöne Liste schon fertig erstellt.


Er ignorierte mich. 


Pff…von mir aus.


„Wie viele dieser Listen hast du in den vergangenen Jahren erfolgreich abgearbeitet?“


„Ähhh… ich muss mal überlegen“ Ich legte den Kopf in den Nacken und versuchte zu rekapitulieren. Es dauerte nicht lange, bis ich mich wieder aufrecht hinsetzte und den Typen mit weit aufgerissenen Augen ansah. 


„HA!“ rief er aus. „Keine einzige! Gib es zu!“ Dabei piekste er mit seinem Zeigefinger in meinen Oberarm. 


Autschi! Mit gesenktem Blick nuschelte ich ein „Kann sein“.

„Und jetzt mal eine weitere Frage: Wie hast du dich jedes Mal am Ende des jeweiligen Jahres gefühlt? Mit deinem ganzen Haufen nicht abgearbeiteter Vorsätze?“ 


„OK, du hast ja Recht!“ Ich gab mich geschlagen. „Bis jetzt habe ich jede dieser mit Mühe erstellten Listen am Ende des Jahres frustriert in den Müll geschmissen. Aber ist es nicht auch wichtig, seine Wünsche und Ziele festzuhalten? Wenn wir uns nichts Gutes vornehmen, dann werden wir es garantiert noch nicht mal versuchen.“

„Klaro“, nickte er. „Aber all diese Vorsätze… ist es das, was du unbedingt und auf lange Sicht erreichen willst? Ist da auch wirklich jemals dein richtiger, dein mächtiger Traum, den du dir noch erfüllen willst, dabei gewesen?“ Jetzt war er so richtig in Fahrt. „Ich kann es dir an der Nasenspitze ansehen, dass dem nicht so ist.“

Instinktiv strich ich über meine Nasenspitze.

„Warum sollst du überhaupt aufhören Kaffee zu trinken, wenn du es doch genießt und es sicherlich andere Dinge gibt, die schädlicher sind.“ 


Woher wusste er das denn? Ich habe es mit keinem Wort erwähnt.


„Ich weiß es, weil es jeder Zweite auf seine Liste schreibt“ grinste er.


Hä? Der Typ wurde mir langsam unheimlich.


„Und jetzt schau dich mal um! Was meinst du, wie viele von diesen Menschen hier am Ende des Jahres hochzufrieden und glücklich auf ihre Liste schauen?“


Ich zog den Kopf ein und murmelte: „Ich schätze…nicht sehr viele?“


„Wenn es nur ein einziger ist, dann schreibe ich nächstes Jahr doch wieder meine Vorsätze auf. Bis dahin“ er stand auf, nahm seine Tasche und machte Anstalten sich an mir vorbeizuquetschen. Schnell machte ich ihm Platz. 


„Bis dahin werde ich ohne Druck irgendwelcher Vorsätze das neue Jahr angehen. Ich habe zwei Sachen, auf die ich mich dieses Jahr konzentrieren möchte und will mich nicht von so einem Kram wie Kalorien zählen oder regelmäßig Fenster putzen ablenken lassen. Punkt!“ Mit diesen Worten drehte er sich auf dem Absatz um, öffnete die nächstbeste Tür und sprang einfach aus dem Zug.

Ich stand nun da wie bestellt und nicht abgeholt, mit offenem Mund und überlegte, ob ich wohl auch so einen coolen Stunt hinbekommen würde; und wieso der Typ all das erwähnte, das ich auch auf meine Liste schreiben wollte. 

In diesem Moment entfuhr einer anderen Mitreisenden ein tiefer Seufzer. Eine ältere Frau hatte ihren Kuli hingeschmissen, rieb sich die müden Augen und meinte: „Die Jugend ist manchmal weiser als wir Alten, oder?“ 

Äh…Moment! Hatte sie mich gerade alt genannt?

Wie auch immer… sie stand ebenfalls auf, packte ihren Kram und sprang wie selbstverständlich dem jungen Typen hinterher. 

Nein, das würde ich bestimmt nicht machen. Auf einen fahrenden Zug aufspringen ist was anderes, als runter zu springen. 


Aber sie hatten schon Recht…ich habe in der Vergangenheit noch nie meine Vorsätze durchgezogen; diese Liste hat mich noch nie glücklich und zufrieden ins nächste Jahr entlassen. Ganz im Gegenteil… über das Jahr wuchs mein schlechtes Gewissen immer mehr. 

‚Eigentlich macht man das doch nur, weil es auch andere machen‘, schoss es mir durch den Kopf. ‚Ich bin ein Lemming!‘, wurde mir bewusst. 

Nein, stimmt nicht ganz! 

Sicherlich würde ich nicht hinter den beiden aus dem Zug springen. Ich bin doch nicht lebensmüde. 

Also holte ich meine Kopfhörer raus, setzte sie auf, lehnte mich zurück und schloss die Augen…


So, und jetzt mal in echt. Wie es nicht schwer zu erkennen ist, ist das da oben meine Vorsätze-Liste-für-2015, zu der Frau Hölle damals aufgerufen hatte. Und sicherlich war es schon von Anfang an klar, dass ich entweder gar nichts oder nur ein zwei Sachen schaffen würde. Die Liste hat mich regelrecht erschlagen. Spätestens Ende Februar war ich frustriert, weil ich keinen einzigen Vorsatz als erledigt abhaken konnte. Schon zu dem Zeitpunkt wurde ich nervös, weil ich das Gefühl hatte, die Zeit würde knapp werden. ENDE FEBRUAR! Ist das bekloppt oder ist das bekloppt?

Einfach nur zum Scheitern verurteilt!

Danach habe ich mich mit den Guten Vorsätzen eher zurückgehalten, aber so ganz konnte ich nicht darauf verzichten. Natürlich mit einem vernichtenden Ergebnis. Dieses Jahr habe ich es das erste Mal bewusst sein gelassen. Ich werde mich nur auf zwei Dinge konzentrieren, wie DER TYP halt auch…

Und jetzt interessiert mich eure Meinung. Geht es nur mir so? Bin ich die einzige die so inkonsequent ist? Bin ich die einzige, die immer auf irgendeinen Zug mit aufspringen muss, obwohl das gar nicht wirklich ihr Ding ist?

Sicherlich mache ich nicht alles mit… ich schaue keinen Bachelor oder Das Dschungel Camp. Ich habe Harry Potter nicht gelesen und Herr der Ringe fand ich zum Schnarchen langweilig. Aber ich kann nicht die Tatsache verleugnen, dass ich in der ein oder anderen Form für Lemming-Aktivitäten empfänglich bin. Man muss auch mal ehrlich zu sich sein…mal wieder 😉

Ich freue mich über eure Kommentare.

Macht es fein,
eure Monika

Interior | Von Inspiration, Sanduhren und der IMM Cologne

Wie schnell das Jahr vergangen ist… morgen gehe ich wieder auf die IMM Cologne und lasse mich von Neuem inspirieren. Im letzten Jahr habe ich die Möbelmesse in Köln sogar an zwei Tagen besucht (klickt euch HIER und HIER rein) und ganz besonders ist mir ein extravagantes Badezimmer in Erinnerung geblieben… eigentlich war es nur ein Detail:


Sanduhren! In allen Formen und Größen! Und was soll ich sagen, seitdem kaufe ich Sanduhren. 
Das Regalsystem der Firma String ist für mich der absolute Klassiker, doch leider hat mich das weiße Styling des Messestandes damals abgeschreckt… oder doch eher inspiriert? Denn ich wollte plötzlich dringend ein farbiges String Pocket haben. Kurze Zeit später ergatterte ich eins in Rosa.
Als ob ich es geahnt hätte, denn es hat nicht lange gedauert bis sich die Kombination Rosé und Gold sehr stark durchgesetzt hat.
Einfach ist es nicht, ein String Pocket zu dekorieren. Für die meisten Bücher ist es nicht tief genug und die maximale Höhe zwischen den Regalböden lässt auch keinen sehr großen Spielraum. Doch wenn man sich im Haus auf die Suche begibt, dann kommen schöne alte Bücher zutage, wie z. B. meine Kommissar Brunetti Reihe aus dem Diogenes Verlag. Diese Taschenbücher sind einheitlich weiß und passen perfekt zu Gold, Schwarz und natürlich Rosa. Der Winterschlaf im Keller hat sie leider etwas leiden lassen, doch das Vergilbte gibt ihnen auch einen gewissen antiquierten Charme, neben der neuen Uhr von Ikea; einem spacigen Eyecatcher aus dem Star Wars Universum, staubgeschützt unter einer Glasglocke; dem selbst hergestellten Betonhäuschen mit Golddach und einem gewitzten schwarzen Hoptimisten. 
Kontraste in Form und Stil können ein kleines rosa Regal zu einem erstaunlichen HIngucker machen. Ist noch nicht ganz perfekt, aber gut Ding will bekanntlich Weile haben.
Jetzt bin schon sehr gespannt, was mich morgen auf der IMM Cologne erwartet. Schaut gerne auch in meine Instagram Story, ich werde sicherlich so viel wie möglich für euch festhalten.
Bis zum nächsten Mal

OnTour | Um die Ecke im Kultur- und Shopping-Paradies Enschede

Um die Ecke im Kultur- und Shopping-Paradies Enschede / Mo'Beads / Monika Thiede
Der Schriftzug der University of Trente
Wisst ihr, was ich am Bloggen so liebe? Dass man auch Möglichkeiten bekommt Städte um die Ecke endlich näher kennenzulernen. Denn man neigt dazu den Besuch dorthin immer wieder zu verschieben. Ist ja um die Ecke und läuft somit nicht weg. Ganz schön blöd, wenn ihr mich fragt, denn die Niederlande haben einige tolle Städte nahe der Grenze. Maastricht, Venlo und eben auch Enschede…

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Mit offenen Augen durch Enschede bummeln und wunderschöne Details entdecken

Deshalb war mein Interesse direkt geweckt, als ich zu einer Presse-Reise in diese Erlebnisstadt eingeladen wurde. Meine Neugier wurde dann noch mehr angeheizt, als ich las, dass es sich bei Enschede um die größte Einkaufsstadt im Osten der Niederlande handelte. 

Und nicht nur das! Enschede gilt als Stadt des Wissens und der Kultur

Die Universität Twente ist Bildungsstätte für Technik und Sozialwissenschaften; des weiteren ist Enschede Sitz einer Fachhochschule für angewandte Wissenschaften, eines Konservatoriums, sowie iner Pop- und einer Kuntsakademie. Enschede ist auch tonangebend im Bereich der Musik. 

Um die Ecke im Kultur- und Shopping-Paradies Enschede / Mo'Beads / Monika Thiede
Der idyllische Campus der University of Trente. Es gibt dort sogar einen eigenen Starbucks!

Eine Stadt des Sports 
Im Jahr 2007 und 2008 erhielt Enschede den Titel „Sportstadt des Jahres“ und ist Sitz des Fußballvereins FC Twente und des Stadions De Grolsch Veste. Das größte Pferdesportevent und der älteste Marathon der Niederlande finden auch in dieser vielseitigen Stadt statt.

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Die grüne Lunge
Zahlreiche Parkanlagen wurden damals von ansässigen Textilfabrikanten für ihre Mitarbeiter angelegt und laden heute noch zum Verweilen ein. Der etwa 50 Kilometer lange Bewegungspfad Rondje, der rund um die Stadt verläuft, macht Lust auf ausgedehnte Spaziergänge und Fahrradtouren.

Um die Ecke im Kultur- und Shopping-Paradies Enschede / Mo'Beads / Monika Thiede

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Blogger auf Rädern
Und genau zu so einer Fahrradtour hat uns die Stadt Enschede eingeladen. Mit Elektro-Bikes ging es von unserem Hotel aus am Stadion vorbei, durch wunderschöne Parks Richtung Stadtmitte, wo uns ein Lunch im STOET erwartete. Stoet heißt soviel wie Stulle, also konnten wir uns auf eine wunderbare Brotzeit freuen. Sehr zu empfehlen, besonders auch wegen der gemütlichen und liebevollen Einrichtung.

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Das nenne ich mal bloggerfreundlich: Strom zur freien Verfügung

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Könnte man fast für ein Esszimmer halten, wäre da nicht der zweite Tisch
Roombeek… 

Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch Roombeek. Dieses Stadtviertel wurde im Mai 2000 durch eine Feuerwerkskatastrophe fast vollständig zerstört und mit beeindruckender Architektur wieder aufgebaut. Es hat sich mittlerweile durch ein vielfältiges Kulturangebot zu einem pulsierenden Viertel entwickelt.

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Nach der Explosion wurde Roombeek durch ein beispielhaftes Projekt wieder aufgebaut (Pressefoto)

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Die Betonplatte im Bildvordergrund ist ein Teil des Bodens der explodierten Feuerwerksfabrik

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Unter dem Gehölz befindet sich der Krater der Explosion. Dieser wird bewusst nicht gerodet, wie eine Wunde, die mit der Zeit vernarbt

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Auch das gehört zum neugestaltetem Roombeek. Das Gebäude links ist die Kunshochschule und der Steg im Wasser wird auch als Laufsteg für Vorführungen der Studenten benutzt, während das Publikum auf den Stufen sitzt.

Schlemmerei hoch Drei

Das Stadtzentrum wird vom „Oude Mark“ beherrscht, von dessen Mitte die imposante „Grote Kerk“ herausragt und der durch eine große Zahl von Restaurants und Cafes umringt wird und zum geselligen Beisammensein einlädt.

Somit verwundert es nicht, dass sich schon vor über 30 Jahren das Proef Eet etabliert hat. Dieses Kulinarische Event ist das älteste seiner Art und verwandelt Enschede einmal im Jahr zu einem wahren Schlaraffenland, in dem auch wir dieses Jahr neue kulinarische Kreationen und beliebte Klassiker testen durften. Wir konnten uns quasi durchschlemmen!!

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Nicht nur Foodstände findet man beim Proet Eet…überall auch gemütliche Sitzgelegenheiten

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Begeistertes Fingerschlecken nach diesen Nachos und ja…so einen Hocker hätte ich gerne für den Garten

Direkt nach der Schlemmerei auf dem Food-Festival wurden wir zum Dinner ins YUZU eingeladen. Dieses Asian Grand Café und Brasserie ist sehr edel eingerichtet…mit einem Hauch Asia und einer Prise Extravaganz. Dies gepaart mit Speisen hoher Qualität und einer exzellenten Kochkunst macht den Besuch im Yuzu zu einem kulinarischen Erlebnis.

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Geniales Interieur und Sushi im Yuzu (Foto oben: Pressefoto)

Natürlich haben wir auch die Gelegenheit genutzt in der größten Einkaufsstadt im Osten der
Niederlande auf Shopping-Tour zu gehen. Kleine Boutiquen und Concept-Stores luden zum Stöbern und ja…auch kaufen ein. Auch einen urigen Comic-Laden habe ich gefunden. Da hätte ich es mir gerne einige Stunden gemütlich gemacht.

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Wer kann schon an einem Meister Yoda vorbeigehen?
Die besten Törtchen und das leckerste Eis

Bei Mrs. Brown findet man sensationelle Törtchen und Baisers. Unbedingt dort eine Kaffeepause einlegen. Dazu hatten wir leider keine Zeit, aber ich habe für die ganze Familie eine Ration für zwei Tage mitgenommen…Ähmmm.

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Das beste Eis, das ich seit Jahren gegessen habe, gibt es in der Eisdiele Van der Poel. Ohne Quatsch! Und es ist nicht wirklich hilfreich, dass man sich zwischen ca. 50 Sorten entscheiden muss! Die Qual der Wahl bekommt hier eine besondere Bedeutung…

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Ich will mehr.davon..SOFORT!
Auf dem Wochenmarkt einkaufen und kochen

Zum Abschluss dieser wunderbaren Entdeckungsreise durften wir ausgewählte Lebensmittel auf dem großen und bunten Wochenmarkt (warum gibt es bei uns keine Wochenmärkte mit solch vielfältigem Angebot hoher Qualität?) einkaufen und im Rahmen eines Kochworkshops in der Trattoria Il Cuoco zu einem delikaten Menü verarbeiten.

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Die Fisch- und Krustentier-Auswahl hat mich besonders beeindruck

Um die Ecke im Kultur- und Shopping-Paradies Enschede / Mo'Beads / Monika Thiede

Im Il Cuoco durfte jeder von uns in geselliger Runde einen Gang zubereiten. An der wunderschön gedeckten Tafel schlemmten wir dann was das Zeug hält. Frische Zutaten, tolle Rezepte und ein super Team, machten die letzte Station unseres Enschede-Ausflugs zu einem weiteren Highlight.

Um die Ecke im Kultur- und Shopping-Paradies Enschede / Mo'Beads / Monika Thiede

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Um die Ecke im Kultur- und Shopping-Paradies Enschede / Mo'Beads / Monika Thiede

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Bei milden Temperaturen und Sonnenschein konnten wir eine charismatische, bunte und familienfreundliche Stadt genießen.

Um die Ecke im Kultur- und Shopping-Paradies Enschede / Mo'Beads / Monika Thiede
Es heißt, es ist das meist fotografierte Objekt in Enschede…Nein, nicht ich, sondern dieses grell gelbe Sofa

Selbstverständlich war ich nicht allein unterwegs, wäre ja sonst etwas einsam, deshalb darf ich euch noch vorstellen:

Manuela und Bernd von Urlaubshappen, Sylvi von Sylvis Lifestyle, Romy von snoopsmaus, Kerstin von FOURhang auf, Nike von Nikes Herz tanzt und Emilia von Emilia und die Detektive. Und natürlich das Team von Blogger-Café by Seidl

Wunderschön und lustig war es mit euch allen!

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Einen großen Dank muss ich an das sympathische Stadt-Enschede-Team aussprechen. Diese Reise
war die perfekte Mischung von Information, kulinarischen und architektonischen Highlights und Zeit, um diese kleine pulsierende Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Bis zum nächsten Mal.