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Herbstlicher Apfelkuchen mit Zimt

Herbstzeit ist auch Apfelzeit. Überall werden heimische Früchte angeboten und alle greifen beherzt zu. Äpfel aus der eigenen Region sind einfach das Beste… ob zum Reinbeißen, Einkochen, Reiben oder zum Backen. Und als meine Eltern mir die Früchte aus ihrem Schrebergarten mitgebracht haben, war das erste, das mir in den Sinn kam… Apfelkuchen.  Ratzfatz habe ich meinen Vorratsschrank gecheckt und spontan einen Apfelkuchen mit Zimt gezaubert.

Er sollte nicht zu kompliziert sein, denn ein Apfelkuchen ist etwas bodenständiges und sollte immer an Zuhause und gemütliche Stunden erinnern.

Weil nun mal Saison ist, wird natürlich gebacken was das Zeug hält. Apfelkuchen in tausend Variationen sind im Netz zu finden und ja, auch ich will mein saftiges Stück Heimat mit euch teilen.

Apfelkuchen mit Zimt

Mein Apfelkuchen mit Zimt setzt sich aus einem fluffigem Biskuitteig und einer Apfel-Füllung mit Zimt und Ahornsirup. Am Ende darf on Top eine dicke Staubschicht Puderzucker nicht fehlen.

Dieses Mal habe ich ihn auch gekauft… den Puderzucker. Das ist ein kleiner Insider aus meinen Instagram-Stories… ich hatte bei dem ersten Versuch keinen Puderzucker und ohne sieht kein Apfelkuchen auf Fotos annähernd gut aus. Also habe ich mit allen möglichen Geräten versucht aus Zucker Puderzucker zu machen. Aber das nur am Rande…

Jetzt kommen wir aber endlich zum Wesentlichen, dem Apfelkuchen mit Zimt Rezept:

 

Apfelkuchen mit Zimt

Apfelkuchen mit Zimt

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Apfelkuchen mit Zimt

Bevor ihr anfangt, denkt bitte daran, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben sollten.

Ihr braucht eine runde Backform ca. 23 cm im Durchmesser

Gericht Dessert, Kuchen
Länder & Regionen Deutsch, Regional
Keyword Apfelkuchen mit Zimt
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Backzeit 20 Minuten
Portionen 8

Zutaten

Zimt-Apfel-Füllung

  • 4 Stck Äpfel (nicht zu sauer)
  • 2-3 EL Ahornsirup
  • 2 TL Zimt
  • 3-4 EL Apfelsaft
  • 1/2 Stck Bio-Zitrone
  • 1 EL Ghee alternativ gute Butter

Biskuit-Teig

  • 50 g Mehl
  • 25 g Speisestärke
  • 3/4 TL Backpulver
  • 4 Stck Eier getrennt
  • 50 + 25 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Salz
  • Fett für die Backform
  • Puderzucker für die Deko

Anleitungen

  1. Für die Apfel-Füllung zuerst die Äpfel waschen, schälen und in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden.

    Die Zitrone auspressen.

    Das Ghee (oder die Butter) in einer Pfanne erhitzen, die Apfel-Würfel dazugeben und eine Minute dünsten.

    Den Zimt und den Ahornsirup unterrühren und mit dem Apfel- und ZItronensaft ablöschen.

    ca. 5 MInuten auf mittlerer Stufe dünsten, bis die Flüssigkeit nur noch minimal vorhanden ist und dann in der Pfanne abkühlen lassen.

  2. Jetzt den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

    Die Backform einfetten und im Kühlschrank zwischenlagern.

    Das Mehl mit der Speisestärke, dem Backpulver und einer Prise Salz durchsieben und beiseite stellen.

    Die Eigelbe in einer Rührschüssel auf höchster Stufe schaumig schlagen, beim Rühren die 50g Zucker hinzufügen und weiterrühren, bis die Masse hell und dickflüssig ist.

    Den Vanilleextrakt unterrühren.

    Die Mehlmischung mit einem Teigschaber unterheben, bis sie verrührt ist. Nicht wundern, dass die Masse zu fest erscheint.

    Die Eiweiße mit einer Prise Salz aufschlagen und dabei die 25g Zucker hinzufügen bis die Masse steif ist.

    Jetzt einen kleinen Teil der Eischnees mit einem Teigschaber unter die Eigelbmasse heben, um sie aufzulockern. Danach den übrigen Eischnee locker unterheben. 

    Die Form aus dem Kühlschrank nehmen und den Teig hineinfüllen. 

    Die abgekühlte Apfelfüllung in der Pfanne nochmal kurz umrühren und mit der restlichen Flüssigkeit auf dem Teig verteilen. 

    Den Rand grob auslassen, damit er schön hochgehen kann.

    ca. 20 MInuten im unteren Drittel des Backofens backen und auskühlen lassen oder noch leicht warm genießen.

    Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Apfelkuchen mit Zimt

Das Ghee mache ich immer selber, es geht super schnell, hält sich etwa sechs Monate ungekühlt und ist einfach mit einem gekauften nicht zu vergleichen. Wie es geht, findet ihr HIER und in meinen Instagram Highlights.

Die Zeitangaben sind natürlich auf meine Arbeitsgeschwindigkeit ausgelegt und ich arbeite nicht wirklich schnell. Der eine braucht evtl länger als der andere, aber so im Schnitt kommt man mit einer halben Stunde ohne Backen gut aus.

Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen und bis dahin, viel Spaß beim Nachbacken!

3 Comments

  • Tina

    Da bin ich … #vernetztwachsen

    Sieht super lecker aus, da Holland meine 2. Heimat ist, ist Appeltaart eh Programm. Das Rezept liest sich toll. Ich werde mir das mal pinnen und mein Input füllen.
    Deine Puderzuckerstory? Die würde ich gerne lesen. verlinke sie doch auch mal.

    Liebe Grüße Tina

    • Monika

      Liebe Tina,

      sorry, dass ich mich heute erst melde. Die Blogst steckt mir noch in den Gliedern 😉 . Freue mich, dass dir mein Rezept gefällt. Ich kann den Kuchen schon im Schlaf, so oft habe ich ihn gemacht…
      Die Puderzuckergeschichte gibt es leider nicht mehr, sie war in der Instastory. Aber ganz kurz: Ich hatte vergessen Puderzucker zu kaufen und deshalb habe ich mit allen möglichen Geräten versucht den normalen Zucker zu pulverisieren… es war sehr witzig und hat eine Menge Chaos in meiner Küche hinterlassen.

      Und jetzt musst du mir nur noch verraten, welche Tina du bist *lach*…

      Vielen Dank, dass du vorbeigeschaut hast und liebe Grüße
      Monika

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